Absicherung

Eine fast vergessene Gemeinschaft - veraltet - ausgestorben

DIE ABSICHERUNG

Der Tod gehört zur Tagesordnung - aber auch zu unserem Leben?

Viele belächeln - gerade heute - dieses Thema und gehen ihm aus dem Weg.

Wer macht sich schon gerne Gedanken über seinen letzten Tag und noch dazu über die damit verbundenen Kosten.

Das ist aber nun einmal Realität:
Täglich erblicken neue Erdenbürger das Licht der Welt - aber täglich wird auch Abschied genommen - Abschied von Groß und Klein, Alt und Jung.

Und die Folgen? 

Ratlose Familienangehörige, immer wieder die gleichen Fragen:
"Wer trägt die Kosten, wer soll bezahlen und wer kommt für alles auf...?"

Wo sind sie, die einst gegründeten Nachbarschaftshilfen und die Notgemeinschaften ? 
Es gibt sie noch, die gute alte Gemeinschaft - die Sterbekasse.
Entstanden durch hilfsbereite Menschen. Sie gingen von Haus zu Haus, und sammelten Geld für die verstorbenen Nachbarn.

Aus diesen Sammlungen gründeten sich Gemeinschaften, die späteren Sterbekassen, die so genannten "Vereine auf Gegenseitigkeit" - ohne Gewinnabsichten. Sie sollten die größte Not lindern, wenn jemand die Gemeinschaft durch den Tod verlassen musste. Die Tradition, entstanden aus rein ideellen Beweggründen, hielt sich über Jahrzehnte hinweg. Bietet unsere heutige Zeit, gekennzeichnet durch Internet und die gewaltige Informationsflut, noch Raum für Tradition? Raum, "Alt Hergebrachtes" zu erhalten?

Geben wir doch diesem "Alt Hergebrachten", diesem Gedanken zu helfen, Not zu lindern, Sicherheit zu geben, aus Erfahrung mit Rat zu unterstützen, seine Berechtigung.

Denn in unserem Land verbleibt neben der seelischen Not oft auch die materielle Sorge der Hinterbliebenen.